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Jura-Marmor: Steinzeit in Ihrem Haus

Jura-Marmor ist auch bekannt als Jura oder Jurakalk. Das fossilreiche Kalkgestein stammt aus dem Raum Eichstätt, Treuchtlingen und Petersbuch-Erkertshofen; mittlerweile wird er vor allem in den Gebieten um Titting und Kaldorf in Bayern abgebaut.

Jura-Marmor: Jahrmillionen alter Baustoff, der überzeugt

Jura-Marmor ist in etwa 150 Millionen Jahre alt und kann auf eine bedeutungsträchtige Geschichte zurückblicken. Der feinkörnige Kalkstein wurde bereits seit Beginn der menschlichen Besiedlung und Bautätigkeit als Baustoff verwendet. Ein großer Vorteil des Jura-Marmors lag für frühere Epochen vor allem in seiner relativ unkomplizierten Abbaubarkeit, was ihn zu einem beliebten und wichtigen Material für das Errichten von Burgen oder Häusern machte. Bereits damals wurde eine wichtige Komponente des Jura-Marmors entdeckt, die ihn auch heute noch zu einem begehrten Baustoff für die Outdoor-Gestaltung macht: seine Eignung als Mauerstein. Schon die frühen Siedler hatten erkannt, dass es relativ einfach war, Jura-Marmor in massive Stücke zu brechen und ihn zum Mauerbau zu verwenden.

Jura-Marmor als Dekormaterial: Kalkstein als Kulturgut

Mit dem Fortschreiten der Technik verfiel man darauf, die Oberfläche des Jura-Marmors mit Bitterklee zu polieren, um das Gestein auch für den Innenbereich und als Dekormaterial nutzbar zu machen. Aufgrund dieser neuen Möglichkeiten verwendete man Jura-Marmor nun auch im Innenbereich, bevorzugt zur Gestaltung von Säulen oder Altären in Sakralbauten. Auch für Künstler ergaben sich dadurch neue Alternativen, die kreativ genutzt wurden: Bildwerke und Statuen aus Jura-Marmor wurden geschaffen und zierten fortan Kirchen, Kapellen und Kathedralen. Ein populäres Beispiel für ein Bauwerk, dessen Innengestaltung vor allem auf Jura-Marmor basiert, ist der Willibalds-Dom in Eichstätt, der architektionisch betrachtet ein eklektizistisches Konglomerat aus verschiedensten Baustilen ist. Von imposanten Säulen bis hin zu eindrucksvollen Bildnissen und Skulpturen ist das Kirchenschiff mit dem robusten heimischen Werkstoff gestaltet und stellt somit ein architektonisches wie kunstgeschichtliches Zeugnis der Geschichte des beliebten Natursteins dar.

Jura-Marmor: Vielfalt, die überzeugt

Der Reiz des ebenso robusten wie ansprechenden Baumaterials liegt nicht nur in seiner Solidität, sondern auch in seinem Facettenreichtum. Das Farbspektrum der Steinplatten reicht von hellgelb bis blaugrau und weist innerhalb dieses Spielraums die verschiedensten Schattierungen auf.
Auch gibt es verschiedene Oberflächenbearbeitungen, die bei diesem Stein möglich sind und die ihm seine individuelle und vielseitige Prägung geben: Jura kann poliert, geschliffen oder gestrahlt bearbeitet und verkauft werden, was sich je nach Behandlung der Oberfläche auch auf die Gesteinsfarbe auswirkt. Auch hinsichtlich der Formate bietet der vielseitige Naturstein, der sowohl national als auch international ein beliebtes Baumaterial ist, vielfältige Möglichkeiten.